das Unternehmen

1. Verkaufsvorbereitung

Zum Start einer professionellen Vermarktung sollten alle notwendigen und verkaufsfördernden Unterlagen vorbereitet sein. Die Aufbereitung dieser Unterlagen erfordert Organisation und Behördengänge, die sich nur schwer im Alltag unterbringen lassen. Gern übernehmen wir diese Wege für Sie, stellen alle notwendigen Unterlagen für Sie zusammen und prüfen diese auch auf etwaige Stolpersteine, die die spätere Abwicklung erschweren könnten.

Je aktueller, präziser und transparenter die Unterlagen, desto besser lassen sich Interessenten von Ihrer Immobilie überzeugen. Banken z.B. wollen ein Grundbuch sehen, dessen Datumsstempel nicht älter als 6 Monate ist. In unserem Servicebereich haben wir eine Liste der notwendigen Unterlagen für Sie zum Download bereitgestellt.

2. Energieausweis

Seit 2014 ist ein Energieausweis für Immobilienverkäufer Pflicht. Im Energieausweis ist der energetische Zustand einer Immobilie festgehalten – also die Höhe ihres Energieverbrauchs. Verstößt ein Eigentümer gegen die gesetzlichen Regelungen, drohen saftige Strafen.

Für nach 1977 errichtete Gebäude ist ein Verbrauchsausweis notwendig, der den klimabereinigten Verbrauch der letzten drei Jahre des Gebäudes wiedergibt. Dieser wird aus den Verbrauchsabrechnungen der Bewohner gewonnen und ist manchmal nicht sehr präzise, denn drei milde Winter reichen für ein langfristig gesehen zu positives Ergebnis.

Wesentlich transparenter ist der Bedarfsausweis, der für vor 1977 erbaute Gebäude Pflicht ist. Neben dem Endenergiebedarf (Pflichtangabe in Immobilienanzeigen) gibt dieser auch den Primärenergiebedarf – die tatsächliche energetische Qualität – des Gebäudes wieder und ist daher sehr präzise. Dennoch empfiehlt sich immer ein bedarfsorientierter Energieausweis.

Diese Angaben benötigt ein Energieberater:

  • Gebäudenutzfläche in m²
  • Anzahl der Wohneinheiten
  • Baujahr des Gebäudes
  • Baujahr der Heizungsanlage
  • Alter und Zustand der Heizung und Warmwasseraufbereitung
  • Gebäude- und Dachform
  • Beheizung von Dach und Keller
  • Konstruktionsart des Gebäudes
  • Dämmung des Gebäudes

Sprechen Sie uns gerne an, wir vermitteln Ihnen qualifizierte Fachleute.

3. Exposé

Das Exposé ist die Visitenkarte Ihrer Immobilie, denn es ist der erste Eindruck, den sie hinterlässt. Darüber hinaus begleitet das Exposé potenzielle Interessenten während der gesamten Vermarktung und gibt detaillierte Einblicke in Ihre Immobilie. Aus diesem Grund will es professionell aufbereitet und repräsentativ gestaltet sein.

Wir erstellen Ihnen ein individuelles, mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Exposé, dessen Texte durch Fotos ergänzt werden, die Ihre Immobilie in bestem Licht zeigen. Abgerundet wird das Exposé von professionell gestalteten 3D-Grundrissen, die schon beim ersten Durchsehen eine emotionale Bindung zum Kaufinteressenten aufbauen – erfahrungsgemäß werden hier gedanklich schon die ersten Möbel gestellt.

4. Virtueller 360-Grad-Rundgang

Neben der Darstellung im Internet, dem Exposé und der telefonischen Beratung senden wir Kaufinteressenten vor einer Besichtigung einen virtuellen 360-Grad-Rundgang zu. So kann sich der Interessent in Kombination mit dem 3D-Grundriss schon vor der Besichtigung einen guten Eindruck der Immobilie verschaffen – bequem von zu Hause aus. Daraus ergeben sich für beide Seiten Vorteile: Der Interessent kann bereits im Vorfeld einer Besichtigung konkrete Fragen entwickeln, und Sie treffen potenzielle Käufer, die gut vorbereitet sind.

Bei der Erstellung der Unterlagen Ihrer Immobilie achten wir streng auf Ihre Privatsphäre. So verpixeln wir im Exposé und im Internet sowie auch im virtuellen Rundgang eventuelle private Familienfotos oder etwaige Kunstgegenstände. Die Tour erhalten nur nachgewiesene Kunden mit vollständigen Kontaktdaten.

5. Verkaufsschild

Aus Erfahrung wissen wir: Die wichtigsten Interessenten sind die, die bereits in Ihrem Stadtteil leben. Nachbarn, Passanten und Durchreisende zur Arbeit oder zum Einkaufen nehmen das Verkaufsschild als Blickfang vor Ort deutlich wahr. Menschen aus der Nachbarschaft sind schon vor Ort verwurzelt – die Kinder gehen dort zur Schule, Freunde leben hier, die Menschen kennen sich. Ein wahrer Katalysator im Verkaufsprozess, denn die Lage wird schon als Heimat angesehen.

Weiter gibt es eine große Anzahl an passiven Kaufinteressenten, die nicht täglich die Internetportale und Tageszeitungen durchleuchten. Freunde oder Familienmitglieder wissen jedoch, dass sie auf der Suche sind. So entwickelt sich ein Empfehlungsgeschäft, das Ihnen zugutekommt.

6. Internetmarketing

Der rote Teppich unter den Vermarktungswegen ist natürlich das Internet. Es bietet eine flexible, komfortable Darstellung, ist auch von mobilen Geräten zu erreichen und bietet die größte Reichweite für Ihre Immobilie. Über die einschlägigen Immobilienportale erreichen Sie die maximale Aufmerksamkeit aller am Markt aktiven Kunden und damit derjenigen, die in den meisten Fällen mit Ihnen zum Notar gehen.

Wir pflegen Ihre Immobilie im Internet so ein, dass ihre Darstellung in Bild und Schrift viele Interessenten überzeugt und sie Kontakt zu uns aufnehmen.

7. Bestandskundenmarketing

Neben den indirekten Vertriebswegen steht uns auch der direkte Weg zu Kaufinteressenten zur Verfügung: Aus vielen vergangenen Projekten können wir auf eine breite Datenbank an aktiven und solventen Kaufinteressenten zurückgreifen, zu denen wir in Kontakt stehen. Diese Bestandskunden haben sich mit einem präzisen Suchprofil bei uns registriert und werden von uns proaktiv kontaktiert, sodass wir nicht untätig auf erste Interessenten warten müssen.

In unserer Datenbank finden wir schnell passende Kunden und sprechen diese direkt an. Meist ergeben sich daraus schon die ersten interessanten Gespräche, noch bevor Ihr Objekt überhaupt online oder offline angeboten wird.

8. Beurkundung

Wenn ein Kaufinteressent gefunden ist und alle Modalitäten geklärt sind, fehlt nur noch der Notartermin zur Beurkundung, zu dem wir Sie gern begleiten. Im Vorfeld des Termins entwirft der Notar den Vertrag und schickt ihn allen beteiligten Parteien zu. Bei dem Termin wird er nochmals vorgelesen, um von allen verstanden zu werden – dies geschieht allerdings meist im Laufschritt, da es für den Notar Alltagsgeschäft ist.

Bei einem Immobilienkauf sollte man bei der Beurkundung jedoch wirklich jeden einzelnen Satz verstehen. Daher bieten wir jedem Vertragspartner an, vorab den Vertrag in Ruhe durchzugehen und zu erläutern. Gegebenenfalls können dann auch noch Anpassungen vorgenommen werden. Kleinere Änderungen lassen sich auch später noch beim Notar klären, aber wesentliche Bestandteile sollten im Vorfeld klar definiert und für alle deutlich sein.

9. Betreuung nach der Beurkundung

Gemäß unserem Motto „Nach dem aktiven Verkauf ist vor der aktiven Betreuung“ lassen wir Sie auch nach der Beurkundung und dem Begleichen der Courtage durch den Käufer nicht allein. Nach der Vertragsabwicklung durch den Notar und die Behörden stellen wir für Sie mit einem detaillierten Übergabeprotokoll den wirtschaftlichen Übergang sicher. Damit ist gewährleistet, dass alles rund um Ihre Immobilie vertragskonform übergeben wurde. Und sollten Sie auch anschließend noch Fragen rund um das Thema Immobilien haben oder Hilfe benötigen, sind wir jederzeit gern für Sie da.